Trauerwald Oase Münsterland

Die Bestattung in der Natur ist eine Bestattungsform, von der sich zunehmend mehr Menschen angesprochen fühlen. Die letzte Ruhe unter einem Baum im Wald zu finden, vermittelt vielen bereits zu Lebzeiten das beruhigende Gefühl eines späteren Abschieds im Einklang mit der Natur ohne den christlichen Auferstehungsglauben dabei aufgeben zu müssen. Seit Inkrafttreten des neuen Bestattungsgesetzes im Jahr 2003 ist diese Form der Beisetzung auch in Nordrhein-Westfalen möglich geworden.

Die Trauerwald Oase Münsterland möchte dem Wunsch nach einem solchen naturnahen Abschied entsprechen. In einem sorgsam ausgesuchten und geschützten Waldgebiet stehen für die Beisetzung der Asche Verstorbener würdevolle Ruhestätten unterschiedlicher Prägung zur Verfügung.

Bei der Beisetzung am Baum wird die Urne mit der Asche des Verstorbenen am Fuße eines ausgewählten Baumes beigesetzt. Diese Bestattungsform setzt also grundsätzlich eine Einäscherung voraus. Auch die Urne muss bestimmte Anforderungen an ihre biologische Abbaubarkeit erfüllen, die den Bestattern bekannt sind. Auf Wunsch kann als Erinnerungszeichen ein schlichtes Namenstäfelchen am Stamm des Bestattungsbaumes angebracht werden. Die Beisetzung am Baum stellt so eine ortsnahe Alternative zu ähnlichen Bestattungsarten, wie der See- oder Almwiesenbestattung bzw. der anonymen Urnenbestattung, dar.

In der Trauerwald Oase Münsterland können Verstorbene gleich welcher Konfession oder Staatsangehörigkeit und unabhängig von ihrem letzten Wohnort beigesetzt werden. Die Hinterbliebenen sind eingeladen, die Ruhestätte jederzeit zu besuchen und des geliebten Menschen zu gedenken, ohne sich um eine Grabpflege sorgen zu müssen.