Ev. Friedhof Ümmingen

Jesus Christus spricht: ,,Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen." Matthäus 18,20

Der evangelische Friedhof in Ümmingen gehört zu den kleinsten Friedhöfen in Bochum. Doch ist er von hohem kulturhistorischen Wert. Die ersten Bestattungen rund um die im 14. Jahrhundert erbaute und später abgerissene Bauernkirche fanden in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts statt. Die noch erhaltenen Grabstelen aus Ruhrsandstein stehen heute unter Denkmalschutz. Das Erscheinungsbild des Friedhofs ist geprägt durch alten, denkmalgeschützten Baumbestand, insbesondere einer Lindenallee. Neben dem historischen Teil gibt es einen Friedhofsteil, auf dem auch heute noch regelmäßig bestattet wird. Hier befinden sich mehrere mehrstellige Familiengruften der Bauernfamilien alter Bauernhöfe aus der Umgebung.

Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Friedhof in Ümmingen zu klein wurde, beschloss die Gemeinde, einen neuen Friedhof anzulegen. 1895 wurde der Friedhof an der Schattbachstraße eröffnet. Prägend für diesen Friedhof sind drei parallel verlaufende Lindenalleen, die das leicht abschüssige Gelände gliedern. Auf beiden Friedhöfen der jetzigen Kirchengemeinde Querenburg befinden sich Trauerhallen für Trauerfeiern und für die Aufbahrung der Verstorbenen. Mit einem Besucherschlüssel ist es jederzeit möglich, die Trauerhalle zu betreten, um sich von den Verstorbenen in Würde verabschieden zu können.

 

Mögliche Beisetzungsarten:

Erdbestattungen:

  • Familiengräber

 

Erhaltung Ümminger Kirchhof