Ev. Friedhof Bochum‑Wattenscheid

Seit 1894 unterhält die Ev. Kirchengemeinde Wattenscheid ihren Friedhof an der Westenfelder Straße. Auf dem Friedhof werden Gemeindeglieder, Mitglieder anderer christlicher Kirchen und Menschen ohne Konfession bestattet. Der vierfältige Baumbestand und die Heckenpflanzungen vermitteln einen parkähnlichen Charakter. So wird der Friedhof in seiner unmittelbaren Nähe zum Wattenscheider Zentrum von der Bevölkerung nicht nur als Begräbnisstätte, sondern auch als grüne Oase mitten in der Stadt als Ort der Erholung und Begegnung angenommen. Der Friedhof ist eng mit den Geschicken der Stadt Wattenscheid verbunden. So halten zwei Begräbnisfelder die Erinnerung an die Toten des 1. und 2. Weltkrieges wach. Für die Opfer der Grubenunglücke auf der Schachtanlage Centrum in den Jahren 1953 und 1954 wurde eine Sondergrabstätte angelegt.

Neben den Trauerfeiern in der Johanneskapelle finden auf dem Friedhof weitere Gottesdienste statt: in der Woche vor Ostern eine Andacht zur Passion Christi, am ersten Ostertag um 8.00 Uhr die Auferstehungsfeier und am Ewigkeitssonntag eine Andacht zum Gedenken aller Verstorbenen um 15.00 Uhr. Die Friedhofskapelle zeichnet sich durch die von der Künstlerin Ruth Engstfeld-Schremper wirkungsvoll gestalteten Fenster aus, welche die Frohe Botschaft der Auferstehung Jesu Christi von den Toten sichtbar aufnehmen.

 

Mögliche Beisetzungsarten:

Erdbestattungen:

  • Reihengräber
  • Familiengräber
  • Rasengrab mit Kissenstein
  • Familienrasengräber

Feuerbestattungen:

  • Reihengräber
  • Familiengräber
  • Rasengräber mit Platte
  • Rasengräber mit Gravur in Stele
  • Familienrasengräber