Ev. Friedhof Bochum-Langendreer

Der Friedhof der ev. Kirchengemeinde Langendreer wurde 1846 zwischen Hauptstraße und Stockumer Straße angelegt. Im alten Teil des Friedhofs befinden sich noch viele historische Grabsteine, die einen Blick in die Geschichte Langendreers als aufstrebende Bauernschaft ermöglichen. Das älteste Denkmal erinnert an das Grubenunglück 1868 und zeigt die enge Verbindung zum Bergbau. Viele dieser historischen Steine werden erhalten, indem sie zu zentralen Denkmälern für Sondergemeinschaftsgrabstätten umgearbeitet werden.

Die Alleen mit altem Baumbestand laden in jeder Jahreszeit zu einem Spaziergang ein. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Blick in den Kapellenhof zu werfen. Die Kapelle wurde vom Architekten Kurt-Peter Kremer und dem Künstler Wolfgang Kreutter gestaltet und 1966 eingeweiht. Im Zentrum befinden sich ein Kanzleraltar aus Lärche, der den Blick auf das Wandrelief ,,Das himmlische Jerusalem" mit einem bronzenen Korpus des Gekreuzigten auf einem Eisenkreuz freigibt. Seitlich wird der Blick durch Holzjalousien begrenzt, in die Glassteine eingelassen sind. Bei Sonnenschein wird das Licht in den Glassteinen gebrochen und lässt die Kapelle in fast überirdischem Glanz erstrahlen.

Seit 2012 bieten wir den Hinterbliebenen einen neu gestalteten Verabschiedungsraum an. Dort können sie würdevoll Abschied nehmen, im Gebet oder in einem letzten Gespräch verweilen.

 

Mögliche Beisetzungsarten:

Erdbestattungen:

  • Reihengräber
  • Familiengräber
  • Rasengräber mit Gravur in Stele
  • Rasenfamiliengräber
  • Sondergemeinschaftsgrabstätte

Feuerbestattungen:

  • Sondergemeinschaftsgrabstätte
  • Lithobarium
  • Rasenreihengräber mit Gravur in Stele
  • Familiengräber
  • Rasenfamiliengräber
  • Urnenreihengrab